Hervorragende Arbeitsbeding­ungen

Die vorteilhaften Anstellungsbedingungen des Coop-Gesamtarbeitsvertrags gelten auch für die Mitarbeitenden von Chocolats Halba. Sie verfügen über Mitspracherechte im Betrieb und werden transparent und fair entlöhnt. Ausserdem profitieren sie von erheblichen Vergüns­tigungen innerhalb der Gruppe.

Für die Mitarbeitenden von Chocolats Halba gilt nicht der Gesamtarbeitsvertrag der Schweizer Schokolade­industrie, sondern der Coop-Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Dieser garantiert hervorragende Arbeitsbedingungen.

Über die Einhaltung der Vereinbarungen wachen eine paritätisch zusammengesetzte Kommission sowie ein Schiedsgericht, das bei Uneinigkeit angerufen werden kann. Die Mitarbeitenden haben das Recht, für die betriebliche Mitsprache in ihren Arbeitsbereichen Personalkommissionen zu wählen. Die Vereinsfreiheit ist gewährleistet.

Die normale wöchentliche Arbeitszeit beträgt bei Chocolats Halba im Durchschnitt 41 Stunden. Mitarbeitenden, die Kinder oder Partner betreuen, stehen sozial verträgliche Arbeitszeiten zu. 11 Prozent unserer Mitarbeitenden arbeiten Teilzeit. Alle Mitarbeitenden haben mindestens fünf Wochen Ferien pro Jahr. Lernende und Personen ab dem 50. Altersjahr sechs Wochen. Dies ist jeweils eine Woche mehr als gesetzlich vorgeschrieben.

Entlöhnung und Benefits

Der GAV garantiert eine hohe Lohntransparenz und faire Saläre. Die Löhne sind detailliert definiert nach den Anforderungen und der Verantwortung am Arbeitsplatz, der Berufserfahrung, der individuellen Leistung sowie den Gegebenheiten des Arbeitsmarkts.

In der Schweiz beträgt der Referenzlohn für eine dreijährige Grundbildung bei Halba 4100 Franken brutto. Dabei handelt es sich um einen Richtwert für eine voll arbeitsfähige 20-jährige Person. Der monatliche Mindestlohn beträgt 3850 Franken brutto. Die Mitarbeitenden haben zusätzlich Anspruch auf einen 13. Monatslohn.

Über die Entlöhnung hinaus kommen Mitarbeitende von Chocolats Halba in den Genuss von zahlreichen Vergünstigungen, wenn sie bei anderen Unternehmen der Coop-Gruppe einkaufen oder Dienstleistungen beziehen. Dadurch profitieren Mitarbeitende in vielen Bereichen des täglichen Lebens, etwa beim Kauf von Nahrungsmitteln, Geräten und Möbeln, aber auch im Verkehr, bei Fitnessangeboten sowie bei Bank- und Versicherungsleistungen.

Ayse Yorulmaz ist Linienführerin der Branches-Produktion und eine von 119 Frauen bei Chocolats Halba.

Soziale Sicherheit

Wie in der Schweiz üblich, verfügen alle Arbeitnehmenden über eine Altersvorsorge durch die staatliche Renten­versicherung AHV. Mitarbei- tende von Chocolats Halba sind überdies im Rahmen der beruflichen Vorsorge bei der CPV/CAP Pensionskasse Coop versichert. Die Beiträge werden zu zwei Dritteln vom Unternehmen getragen. Damit übernimmt Coop einen deutlich höheren Anteil, als gesetzlich vorgeschrieben wäre (50 Prozent).

Zusätzlich haben bei der CPV/CAP versicherte Mitarbeitende das Recht, von der vorzeitigen Alterspensionierung Gebrauch zu machen. Bei einer Anstellungsdauer von mindestens fünf Jahren profitieren die Mitarbeitenden dabei von einer Überbrückungsrente.

Müttern steht je nach Dauer ihrer Anstellung eine Mutterschaftsentschädigung zu, welche die gesetzlichen Vor­gaben erheblich übertrifft. Mitarbeiterinnen ab dem vierten Anstellungsjahr erhalten 16 Wochen Mutterschafts­urlaub bei vollem Lohn. Väter haben bei Geburt ihres Kindes Anspruch auf einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von fünf Tagen sowie zusätzlich auf einen unbezahlten Urlaub von zwei Wochen.

Mitarbeiterreise

Chocolats Halba ist es wichtig, dass sich sowohl die Führungspersonen als auch die Mitarbeitenden mit dem Unternehmen identifizieren und die Unternehmenswerte im beruflichen und privaten Alltag leben. Daher gibt das Unternehmen jedes Jahr einer Delegation von verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gelegenheit, eines der Kakao-Ursprungsländer zu besuchen.

Mitarbeitende zu Besuch im Ursprungsland

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Vor Ort erleben sie aus erster Hand, wie Halba mit Kleinbauern und Kooperativen zusammenarbeitet und was das Unternehmen dort mit seinem Engagement erreicht. Seit 2011 haben insgesamt rund 30 Prozent der Belegschaft unsere Partner in Honduras, Peru, Ecuador und Ghana besucht. Sie alle kehren als Botschafterinnen und Botschaf­ter der Nachhaltigkeit zurück.

«Auf der Mitarbeiterreise nach Ghana erlebte ich, wie an­streng­end und herausfordernd die Arbeit der Kakaobauern ist. Es hat mich fasziniert, unter welch einfachen Bedingung­en sie die Kakaobohnen ernten, die wir später in unserer hoch technologisierten Fabrik weiterverarbeiten. Die Eindrücke von der Reise – und die Kollegen, die ich ganz neu kennenge­lernt habe – begleiten mich noch heute.»

Reto Elsener, Leiter Unterhalt und Teilnehmer der Mitarbeiterreise 2016 nach Ghana

Die Eindrücke der Mitarbeiterreise begleiten ihn noch heute: Reto Elsener auf dem Feld in Ghana.